Autoscreen und Fahrzeugdaten

Wie DirtMap auf dem Autoscreen über Android Auto und CarPlay läuft, wie du einen OBD-II-Adapter verbindest und Fehlercodes ausliest, und was der Profil-Bildschirm mit deinem Abo und deinem Konto macht.

DirtMap läuft auch auf dem Bildschirm im Auto — über Android Auto und CarPlay: dieselbe Karte, dieselben gespeicherten Routen, dieselben Offline-Karten, dazu Konvoi-Funk, SOS, Wettbewerb und OBD-II-Livedaten. Am Handy macht ein Bluetooth-OBD-II-Adapter aus DirtMap ein Cockpit und ein Fehlercode-Lesegerät. Diese Seite geht alle drei durch und am Ende den Abo- und Konto-Teil von Profil.

DirtMap auf Android Auto starten

  1. Verbinde das Handy wie gewohnt mit dem Auto (USB-Kabel oder kabelloses Android Auto).
  2. Tippe im Android-Auto-Startbildschirm auf DirtMap.
  3. Die Karte öffnet sich bildschirmfüllend. Oben stehen die HUD-Felder: TEMPO, HÖHE, KURS, DIST., ETA.
  4. Du musst die App am Handy nicht vorher öffnen. Startet das Auto DirtMap, läuft ein Motor ohne Oberfläche mit — GPS, Routen, Offline-Karten, Konvoi und OBD funktionieren mit dunklem Handy in der Tasche.

Fehlt das DirtMap-Symbol im Android-Auto-Startbildschirm, lies unten „Wenn etwas nicht klappt“ — das ist eine bekannte Einschränkung von Android Auto und keine falsche Einstellung in der App.

Die Kartenleiste

Auf dem Autoscreen gibt es zwei Leisten. Die obere Leiste trägt die App-Aktionen (Menü, Kartenebenen, Suchen, das PTT-Mikrofon bei aktivem Konvoi und ein rotes ✕ zum Beenden einer laufenden Route). Die Kartenleiste an der Seite trägt die vier Kartenbedienelemente:

  1. + — eine Stufe heranzoomen.
  2. — eine Stufe herauszoomen.
  3. Der Kompass-Button — schaltet zwischen Norden oben und Fahrtrichtung oben um.
  4. Der Fadenkreuz-Button — zentrieren: die Karte springt zurück aufs Auto und folgt ihm wieder.

Zwei Dinge, die du wissen solltest:

  • Ziehst du die Karte mit dem Finger, endet das Folgen. Mit dem Fadenkreuz holst du es zurück.
  • Außerhalb der Konvoi-Ansicht folgt der Zoom dem Tempo (nah in der Stadt, weiter auf der Autobahn). Stellst du den Zoom von Hand, bleibt er dort, bis du auf zentrieren tippst.

Kartenebenen und Kartendarstellung

  1. Tippe in der oberen Leiste auf das Ebenen-Symbol. Der Bildschirm Kartenebenen öffnet sich.
  2. Der obere Abschnitt Kartenebenen listet die vom Handy gelieferten Basiskarten. Tippe eine an — die gerade genutzte trägt den Zusatz Aktiv. Du bekommst die Meldung „Ebene: …“, der Bildschirm schließt zurück auf die Karte, damit du die neuen Kacheln sofort siehst.
  3. Der untere Abschnitt Kartendarstellung ist der Tag/Nacht-Schalter: Automatisch (folgt dem Auto), Tag, Nacht. Standard ist automatisch.
  4. Darunter: Norden oben und Fahrtrichtung oben — derselbe Schalter wie der Button in der Leiste, nur als Liste.
  5. 3D-Ansicht (Neigung) — neigt die Kamera in die 3D-Perspektive. Ein weiterer Tipp legt die Karte wieder flach.

Warum es den Schalter gibt: viele Autoscreens koppeln ihr Tag/Nacht-Signal an die Scheinwerfer, also kippt das Tagfahrlicht die Karte bei prallem Sonnenschein in Nachtfarben. Stell Tag ein, dann bleibt sie hell.

Das Menü

Tippe in der oberen Leiste auf das Menü-Symbol. Die Liste Menü zeigt den Live-Zustand, damit du ihn mit einem Blick abliest, ohne hineinzugehen:

  • Wettbewerb — nur solange ein Wettbewerb läuft; der Untertitel zeigt Phase und deine Punkte.
  • Konvoi — „n aktiv“ oder „Keine aktiven Mitglieder“.
  • Routen — „n gespeichert“ oder „Keine Routen gespeichert“.
  • Ziel suchen — „Adresse oder Ort“.
  • OBD-II — „n °C Kühlmittel“, „Verbunden“ oder „Nicht verbunden“.
  • Offline-Karten — „n geladen“ oder „Nichts geladen“.
  • Track aufzeichnen — die Zeile selbst startet und stoppt die Aufzeichnung; der Untertitel wechselt zwischen Zum Starten tippen und ● Aufzeichnung.

Aus dem Auto navigieren

  1. Menü → Routen — deine gespeicherten Routen mit ihrer Länge. Tippe eine an; die Meldung „Navigation startet: …“ bestätigt, und die Führung beginnt.
  2. Oder tippe in der oberen Leiste auf Suchen, gib eine Adresse oder einen Ort ein und wähle ein Ergebnis. Es erscheint die Routenvorschau; mit Navigation starten geht es tatsächlich los.
  3. Während eine Route läuft, wird Suchen in der oberen Leiste durch ein rotes ✕ ersetzt. Damit beendest du die Route.
  4. Verlässt du die Linie, erscheint über der Karte das Banner ROUTE VERLASSEN!
  5. Menü → Offline-Karten listet die am Handy geladenen Bereiche; ein Tipp darauf springt mit der Karte dorthin.

Die Suche braucht eine Datenverbindung (die Adresssuche läuft online). Alles andere — gespeicherte Routen, Offline-Karten, Aufzeichnung — funktioniert komplett ohne Empfang.

Konvoi auf dem Autoscreen: Push-to-Talk und SOS

  1. Menü → Konvoi. In der Kopfzeile steht Konvoi-Mitglieder, oder „Name spricht“, solange jemand auf Sendung ist.
  2. Die erste Zeile ist Konvoi-Ansicht. Ein Tipp schaltet um: An — dein Zoom bleibt, Karte flach oder Aus — Tempo-Zoom und 3D. Als Guide willst du „An“: dein Zoom bleibt, die Karte liegt flach, und die Autos hinter dir bleiben im Bild.
  3. Darunter die Mitglieder des Konvois, der Guide mit ★ markiert, jeweils mit Distanz, Tempo und wie lange die letzte Meldung her ist.
  4. Sprechen in der Leiste öffnet das Mikrofon und wird zu Stopp. Solange ein Konvoi aktiv ist, sitzt auch in der oberen Kartenleiste ein Mikrofon-Button — so sprichst du, ohne die Karte zu verlassen.
  5. Der Alarm-Button sendet SOS. Er fragt vorher: SOS senden? — „Dein Standort geht an den Konvoi. Es wird keine Nachricht gesendet.“ Wähle SOS senden oder Abbrechen. Danach kommt „SOS gesendet — Hilfe ist unterwegs“ oder „SOS fehlgeschlagen. Nochmal versuchen.“
  6. Ein eingehendes SOS von jemand anderem erscheint als Meldung und springt an den Anfang der Liste („SOS von …“, mit Distanz und Alter). Ein Tipp auf die Zeile setzt es auf erledigt.

Push-to-Talk braucht die Mikrofon-Berechtigung (einmal am Handy erteilt) und eine Datenverbindung — die Stimme läuft über den Server, nicht über die Bluetooth-Strecke.

Wettbewerb auf dem Autoscreen

Menü → Wettbewerb (die Zeile erscheint nur, solange ein Wettbewerb läuft).

  1. Die oberste Zeile ist der Live-Status: Wartet auf Start, Countdown, Im Rennen oder Im Ziel, dazu „Punkte … · Str. …“, „Checkpoints 3/12“, „Platz 4/17“ und bei einer TSD-Etappe die Sollzeit samt deiner Live-Abweichung.
  2. Nächster Checkpoint — öffnet den Bereich mit Distanz, Peilung, ETA sowie Navigieren (startet die Führung dorthin) und Ziel löschen.
  3. Rangliste — die Wertung; deine eigene Zeile ist mit Du markiert.
  4. Trägt der Checkpoint eine Aufgabe, die du in der App abschließen musst (ein Foto, eine Antwort), zeigt das Auto Am Handy abschließen mit dem Namen des Checkpoints. Ein Tipp bestätigt das; die Aufgabe selbst erledigst du in der Handy-App.
  5. Zonenwarnungen erscheinen als Banner über der Karte: ZU SCHNELL — LANGSAMER! und SPERRZONE — UMKEHREN!

OBD-Daten auf dem Autoscreen

Menü → OBD-II zeigt die Livewerte des am Handy verbundenen Adapters: Drehzahl, Tempo, Kühlmittel, Motorlast, Ansaugluft, Ladedruck. Die Liste ist auf sechs Zeilen begrenzt.

Erreicht das Kühlmittel rund 110 °C (auf CarPlay 105 °C), springt eine rote Zeile MOTOR ÜBERHITZT! mit der aktuellen Temperatur an den Anfang der Liste.

Ohne verbundenen Adapter steht dort „Keine OBD-II-Verbindung. Verbinde am Handy.“ — verbunden wird immer am Handy, nie auf dem Autoscreen.

CarPlay

CarPlay entspricht jetzt Android Auto Funktion für Funktion — Karte, Instrumentenzeile, Menüs, Konvoi, Wettbewerb.

  1. Per Kabel oder drahtlos verbinden, dann DirtMap vom CarPlay-Startbildschirm öffnen.
  2. Die Karte füllt den Bildschirm. Die Kartenknöpfe: Heranzoomen, Herauszoomen, Ausrichtung und Zentrieren. Der Ausrichtungsknopf zeigt den aktuellen Modus: N im Kreis = Norden oben, Pfeil nach oben = Fahrtrichtung oben.
  3. In der oberen Leiste links Menü und Ebenen, rechts Suche und Konvoi (bei aktivem Konvoi steht statt Konvoi Sprechen — der Funk). Während der Navigation weicht die Suche Route beenden.
  4. Das Menü hält die Live-Statuszeilen: Konvoi, Routen, Ziel suchen, OBD-II, Offline-Regionen, Track-Aufzeichnung. Ebenen hält die Basiskartenwahl und die Darstellung: automatisch/Tag/Nacht, Norden oben / Fahrtrichtung oben, 3D.
  5. Die Instrumentenzeile (Tempo / Höhe / Richtung, mit eigenen Karten für OBD und Wettbewerbe) folgt der oberen Leiste: versteckt sich die Leiste, rückt sie an den oberen Rand.
  6. Die Karte lässt sich mit dem Finger verschieben — Zentrieren bringt das Folgen zurück. Verlässt du die Route, warnt CarPlay selbst: Kehre zur Route zurück.
  7. Die Abbiegehinweise auf dem Head-Unit (Manöverkarte, ETA, Streckenverlassen-Warnung) sind eine Solo-Abo-Funktion — Karte, deine Routen und der Konvoi bleiben auf dem Head-Unit kostenlos.

OBD-II: Adapter verbinden

Du brauchst einen ELM327-kompatiblen OBD-II-Adapter mit Bluetooth. Das läuft am Handy — der Autoscreen zeigt nur das Ergebnis. In der Browser-Version gibt es das nicht.

  1. Steck den Adapter in die OBD-II-Buchse des Autos (meist unter dem Armaturenbrett auf der Fahrerseite) und schalte die Zündung ein.
  2. Nur bei Bluetooth-Classic-Adaptern (ältere Modelle auf HC-05/HC-06-Basis): koppel den Adapter zuerst in den Bluetooth-Einstellungen des Handys. DirtMap listet nur bereits gekoppelte Classic-Geräte. BLE-Adapter brauchen kein Koppeln. Classic gibt es nur auf Android — auf iPhone und iPad nutzt DirtMap immer BLE.
  3. Öffne in DirtMap das Menü und tippe auf OBD-II (steht auch im Tab Profil).
  4. Es öffnet sich das Blatt OBD-II-Bluetooth-Verbindung mit OBD-II Live-Daten, Geräte suchen und Cockpit-Einstellungen.
  5. Tippe auf Geräte suchen. Das Fenster OBD-Gerät wählen startet einen BLE-Scan über 15 s und stellt deine gekoppelten Classic-Geräte daneben. Solange es leer ist, steht dort „Suche läuft…“.
  6. Tippe deinen Adapter an. Unten erscheint „Verbinde mit Gerät…“, danach entweder OBD-II verbunden! 🏎️ oder „Verbindung fehlgeschlagen: …“.
  7. Ein verbundenes Gerät steht grün und fett da und lässt sich nicht erneut antippen. Mit Schließen verlässt du das Fenster.

DirtMap merkt sich, ob du BLE oder Classic genutzt hast und welches Gerät, und verbindet sich beim nächsten App-Start automatisch. Reißt die Verbindung unterwegs ab (du gehst weg, der Adapter verliert Strom), versucht es die App alle 5 s erneut, bis sie zurück ist.

Die Live-Instrumente

  1. Sobald der Adapter verbunden ist, erscheint auf der Karte eine kompakte Instrumentenreihe. Bricht die Verbindung ab, verschwindet sie wieder.
  2. Unter OBD-II → Cockpit-Einstellungen wählst du, was angezeigt wird: Drehzahl (RPM), Kühlmittel (°C), Tempo (km/h), Motorlast (%), Ansaugluft (°C), Ladedruck (Bar), Drosselklappe (%).
  3. Mindestens eins muss bleiben, höchstens vier sind möglich — die App sagt es dir: „Mindestens 1 Instrument muss ausgewählt sein.“ und „Es lassen sich maximal 4 Instrumente anzeigen.“
  4. Tippe auf Speichern. Die Instrumente auf der Karte wechseln sofort, ohne Neustart, und DirtMap fragt nur die gewählten Werte ab.
  5. OBD-II → OBD-II Live-Daten öffnet das Cockpit im Vollbild mit denselben Werten in groß. Der Punkt oben rechts ist grün, wenn verbunden, sonst rot. Ohne Verbindung steht dort Keine OBD-Verbindung und darunter „Verbinde dich im Bluetooth-Menü mit einem OBD-II-Gerät.“

Telemetrie auf dem Track

Läuft eine Tagesaufzeichnung und ist der OBD-Adapter verbunden, speichert die Aufzeichnung auf jeden Punkt die aktuelle Drehzahl, Kühlmitteltemperatur, Motorlast und Gaspedalstellung. Die exportierte GPX-Datei trägt sie mit — Garmin BaseCamp und ähnliche Programme zeigen sie pro Punkt. Nichts einzuschalten: es passiert von selbst, sobald Adapter und Aufzeichnung zusammen laufen.

Fehlercodes (DTC) lesen

Leuchtet die Motorkontrollleuchte, hat das Steuergerät einen Code abgelegt. Den kannst du auslesen, bevor du in die Werkstatt fährst.

  1. Verbinde zuerst den Adapter — Fehlercodes lesen erscheint im Menü OBD-II nur bei aktiver Verbindung.
  2. Tippe auf Fehlercodes lesen. Fehlercodes werden gelesen… dreht sich und gibt spätestens nach 10 s auf.
  3. Motor-Fehlercodes (DTC) listet den Fund: den Code (P0420, P0171, …) mit einer kurzen Beschreibung. Codes, für die DirtMap keine Beschreibung hat, stehen als Unbekannter Fehler — der Code selbst ist trotzdem da, du kannst ihn nachschlagen (obd-codes.com und ähnliche).
  4. Ist nichts abgelegt: „Keine aktiven Fehlercodes. Motor in Ordnung.“
  5. Mit Schließen gehst du raus.

DirtMap löscht keine Fehlercodes. Es gibt keinen „Clear DTC“-Button, und das ist Absicht: Codes löschen ist Werkstattarbeit, und zu frühes Löschen verdeckt den echten Fehler. Nimm dafür ein Werkstattgerät.

Verbindung beenden: OBD-II → Trennen (die Zeile erscheint nur bei bestehender Verbindung).

Profil: Abo, Wiederherstellen, Konto löschen

  1. Öffne den Tab Profil und tippe auf deinen Namen oder auf Profil bearbeiten.
  2. Die Zeile Premium zeigt den Stand: Aktiv oder Kostenlos. Im Zustand Kostenlos öffnet ein Tipp das Blatt Premium-Funktion mit den Plänen Monatlich und Jährlich (der jährliche kommt mit Testphase).
  3. Auf demselben Blatt steht Käufe wiederherstellen. Nutze das nach einer Neuinstallation oder auf einem neuen Handy: du bekommst „Kauf wiederhergestellt.“ oder „Kein früherer Kauf für dieses Konto gefunden.“ Ein zweiter Kauf ist nicht nötig und würde doppelt kosten.
  4. In der Browser-Version gibt es nichts zu kaufen: „Premium kaufst du in der DirtMap-App für Android oder iOS. Melde dich dort mit demselben Konto an — dein Premium gilt auch hier.“
  5. Das Abo selbst liegt bei Apple oder Google. Kündigen oder ändern kannst du es in den Kontoeinstellungen von App Store oder Google Play — es verlängert sich automatisch, wenn du nicht mindestens 24 Stunden vor Ende des Zeitraums kündigst.

Konto löschen:

  1. Profil → Profil bearbeiten, ganz nach unten scrollen, auf Konto löschen tippen.
  2. Das erste Fenster fragt „Willst du dein Konto wirklich löschen?“ — bestätige mit Löschen.
  3. Das zweite Fenster, Bestätigung erforderlich, sagt „Du löschst dein Konto endgültig. Das kann nicht rückgängig gemacht werden!“ — hier bestätigst du mit Ja, löschen.
  4. Das Konto wird auf dem Server gelöscht und du bist abgemeldet. Deine Daten, gespeicherten Routen und Wettbewerbsergebnisse gehen mit; es gibt kein Zurück und keinen späteren Export, also lade vorher herunter, was du behalten willst (GPX-Export).
  5. Das Löschen des Kontos kündigt ein laufendes Abo nicht. Das kündigst du separat im App Store oder bei Google Play.

Wenn etwas nicht klappt

DirtMap fehlt im Android-Auto-Startbildschirm, aber der Autoscreen „setzt fort“. Das ist die Vertrauensprüfung von Android Auto für Apps, die ihre Karte selbst zeichnen, und keine falsche Einstellung. Auf einem echten Autoscreen erscheint das Symbol nur, wenn die installierte Kopie aus Google Play stammt (Play-Installation, interner Testkanal oder ein Internal-App-Sharing-Link zählen alle). Der Entwicklerschalter „Unbekannte Quellen“ in Android Auto greift bei kartenzeichnenden Navi-Apps nicht, sein Einschalten hilft also nicht — er ist nur für das Testwerkzeug am Rechner da. Hast du ein APK per Sideload oder einen eigenen Build über die Play-Kopie installiert, deinstalliere ihn und installiere DirtMap erneut aus Play.

Der Autoscreen schreibt „Die Handy-App läuft nicht.“ Die Verbindung zum Handy ist abgerissen. Entsperre das Handy, öffne DirtMap einmal und geh zurück auf den Autoscreen. Die Listen (Routen, Offline-Karten, Ebenen) füllen sich in ein bis zwei Sekunden wieder.

Leere Listen im Auto — „Keine gespeicherten Routen.“ oder „Keine Offline-Karten geladen.“ Diese Listen kommen vom Handy. Was du am Handy nie gespeichert oder geladen hast, ist auch hier nicht da. Plane die Route oder lade die Offline-Karte erst am Handy, danach taucht sie im Auto auf.

„Warte auf GPS…“ auf dem Autoscreen. Noch keine Position. Die Standortberechtigung muss DirtMap am Handy erteilt sein (erteile sie „immer“, damit die Aufzeichnung auch bei dunklem Display weiterläuft), und das Handy braucht freie Sicht zum Himmel — tief im Handschuhfach unter einem Blechdach kommt womöglich nie ein Fix.

Push-to-Talk oder SOS tut nichts. Beide brauchen eine Datenverbindung: Sprachnachricht und SOS laufen über den Server. Ohne Empfang geht nichts raus. Die Mikrofon-Berechtigung muss ebenfalls am Handy erteilt sein — das Auto kann nicht danach fragen.

Die Karte wird am Tag dunkel. Der Autoscreen meldet Nachtmodus, weil das Tagfahrlicht an ist. Kartenebenen → Kartendarstellung → Tag überschreibt das.

Der OBD-Adapter steht nicht in der Liste. Bei einem Classic-Adapter koppel ihn zuerst in den Bluetooth-Einstellungen des Handys — DirtMap listet nur gekoppelte Classic-Geräte. Bei BLE warte den vollen Scan über 15 s ab und stell sicher, dass die Zündung an ist (viele Adapter bekommen erst mit Zündung Strom). Ab Android 12 braucht es zusätzlich die Berechtigung für Geräte in der Nähe; hast du sie abgelehnt, findet der Scan stillschweigend nichts — erlaube sie in den System-Einstellungen der App.

Er verbindet sich, aber es kommen keine Werte, oder der Adapter hängt. Die Qualität der ELM327-Klone schwankt enorm; verhält sich ein Adapter seltsam, liegt es öfter am Adapter als an der App. Zieh ihn ab, warte ein paar Sekunden, steck ihn wieder ein und versuch es erneut — klappt es weiterhin nicht, probier einen anderen Adapter. OBD-II ist der am wenigsten getestete Teil von DirtMap: mit den Adaptern, die wir in der Hand hatten, läuft es, aber nicht jeder Klon auf dem Markt wurde ausprobiert.

Am iPhone kommen keine Daten. Bluetooth Classic steht Fremd-Apps auf iOS gar nicht zur Verfügung. Auf iPhone und iPad funktionieren nur BLE-Adapter; ein Classic-HC-05 wird es nie tun.

Ein Code steht als „Unbekannter Fehler“. DirtMap bringt nur für die gängigen Codes eine Beschreibung mit. Der Code selbst stimmt — such ihn online für die vollständige Erklärung.

„Käufe sind auf dieser Plattform nicht verfügbar.“ Du bist im Browser oder auf einem Gerät ohne Play-Dienste. Kauf Premium in der Android- oder iOS-App, melde dich mit demselben Konto an, dann ist es überall freigeschaltet.